Die Kläranlage Bachgau stellt sich vor
13 Millionen DM Investitionskosten für
den Umbau und die Sanierung der Kläranlage schlagen sich in eindrucksvollen
Bauwerken nieder. Der immense technische und elektronische Aufwand zur Anlagensteuerung
ist aber auch hier nicht sichtbar.
Herzlich
Willkommen auf der Seite der Ka Großostheim
1992-1995
wurde die mechanisch-biologische Anlage umgebaut. Zum Stickstoffabbau und
zur biologischen Phosphatentnahme wurde auch eine Simultanfällung installiert.
Durch den Umbau der Vorklärung und eines Regenrückhaltebeckens zum
Bio-P- und Deni-Becken wurden neue Regenentlastungsbauten vor der Kläranlage
und im Einzugsgebiet notwendig. Diese Becken sind teils in Betrieb, oder noch
in der Planung. Mit dem Einbau der 3. Reinigungsstufe wurde auch ein großer
Teil der Maschinenausrüstung erneuert. Ebenso wurde die gesamte Elektrik
und Steuerung auf Computersteuerung umgestellt. Trotz des Millionenaufwandes
für den Umweltschutz braucht der Abwasserpreis von 1,74 Euro/m³
Wasser keinen Vergleich zu scheuen.
Die
Lage
Der
Baubeginn der Kläranlage Bachgau war 1970, die Einweihung erfolgte am
13.05.1972. Angeschlossen sind der Markt Großostheim mit den Ortsteilen
Ringheim, Pflaumheim und Wenigumstadt, sowie die Gemeinde Schaafheim mit den
Ortsteilen Mosbach und Radheim.
Die
beiden Hauptsammler (Nord und Süd) führen das Abwasser der rund
24000 Einwohner der Kläranlage zu. Großostheim und Schaafheim teilen
sich die Investitions- und Betriebskosten im Verhältnis 70/30. Gemeinsam
mit dem Abwasser aus Industrie und Gewerbe ergibt sich eine Belastung von
ca. 35000 Einwohnerwerten, was auch der derzeitigen Ausbaugröße
entspricht. Der Abwasseranfall beträgt 4000-5000 m³ pro Tag bei
Trockenwetter.
Die
Kläranlage mit ihren ca. 16 Außenstellen (Pumpwerke, Stauraumkanäle,
Regenrückhaltebecken) wird derzeit von 6 Beschäftigten betreut.
Trotz erheblicher Unterschiede im Fremdwasseranfall der einzelnen Ortsteile
(zwischen 5% und 51%) kann der durchschnittliche Fremdwasseranteil deutlich
unter den 25% (1998: 19%) gehalten werden, die abwasserabgabenrechtlich frei
sind.
Die
Erneuerung und Vergrößerung des Gasbehälters sowie der Einbau
eines Blockheizkraftwerks (BHKW) wurde 2001 abgeschlossen. Mit dem BHKW wird
das im Klärprozess anfallende Klärgas in Strom und Wärme umgewandelt
und in der Anlage verwertet.
Für
weitere Informationen steht Ihnen uunser Klärmeister Artur Ullrich unter
der Telefonnummer 06026/1866 gerne zur Verfügung. Sie können aber
auch im Internet, unter der nachfolgenden Adresse nachschauen.
In
der Reinigungsleistung braucht die Anlage keinen Vergleich zu scheuen. Sie
ist in der Lage, 96 - 98 % der Verschmutzung abzubauen.
Zum Schutz der Gewässer werden die Stoffe Phosphat (Hauptquelle Waschmittel
und Fäkalien), Stickstoff aus Nahrungsmittelresten und Harnstoff sowie
der chemische Sauerstoffbedarf, der die Kohlenstoffe aus organischen Bestandteilen
abbaut, reduziert. Die Schadstoffe im anfallenden Klärschlamm liegen
weit unter der gesetzlichen Grenze. Der Klärschlamm wird daher zu 100%
landwirtschaftlich verwertet